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Besuchen Sie die weltweit einzige ständige Ausstellung

In der historisch restaurierten Sakristei der  Konzerthalle C. Ph. E. Bach befindet sich die einzige Ständige Ausstellung zu Leben und Werk des berühmten zweiten Bachsohnes.

Wenn Sie wissen möchten ...
- wie Carl Philipp Emanuel Bach seine Kindheit und Jugend verbrachte,
- welchen Einfluss er auf das Musikleben der Stadt Frankfurt (Oder) ausübte,
- welche Aufgaben er am Hof Friedrichs II. übernahm,
- welchen Freundeskreis er hatte,
- wie er in Hamburg als Konzertorganisator hervortrat,
- welche Wertschätzung er bei den Wiener Klassikern erfuhr,
dann können wir Ihnen ein Besuch der Ausstellung nur empfehlen.

In der Ausstellung können Sie sich mit selbstgewählten Stücken über einen
CD-Hörplatz mit der Musik von C. Ph. E. Bach vertraut machen.

Öffnungszeiten / Besichtigungen:
Während der Konzertpausen, Besichtigungen außerhalb von Proben und Konzerten, gegen eine
Gebühr von 1,- Euro pro Person,
10:00 – 18:00.



Bitte melden Sie sich beim Wachschutz am Verwaltungseingang oder telefonisch unter
0335/40 10-203 an.

Karla Woisnitza (geb. 1952)
Ausgewählte Zeichnungen zu den sechs Sinfonien
für Streicher und Basso continuo Wq 182/1 - 6 (Hamburg 1773) von Carl Philipp Emanuel Bach


1. Impressionen zur Sinfonie C-Dur, Wq 182/3
Technik: Kohle / Tusche / Deckfarbe, 1988
Blattgröße 78 × 104 cm
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2. Impressionen zur Sinfonie G-Dur, Wq 182/1
Technik: Kohle / Kreide / Tusche, 1988
Blattgröße 78 × 104 cm
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3. Impressionen zur Sinfonie E-Dur, Wq 182/6
Technik: Kohle / Tusche, 1988
Blattgröße 78 × 104 cm
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4. Impressionen zur Sinfonie h-Moll, Wq 182/5
Technik: Kohle / Tusche, 1988
Blattgröße 78 × 104 cm

Die Zeichnungen entstanden aufgrund eines Werkvertrages mit dem Zentrum für künstlerische Werkstätten und dem Musikkabinett Frankfurt (Oder) von Juli 1988 bis Februar 1989. Anlass waren die Carl Philipp Emanuel Bachfesttage zur 200. Wiederkehr des Todestages des Komponisten in der Oderstadt.
Hörend und lesend näherte sich Karla Woisnitza der Musik und Biographie des zweiten Bach Sohnes, wie die Künstlerin selbst bekannte. „Sowohl das freie, spontane, ungezwungene und losgelöste Arbeiten nach und bei Musik und im Sinne nahe der künstlerischen Haltung des Komponisten, als auch Papierformat und seine unkonventionelle Bearbeitungsweise waren damals eine Herausforderung sowohl für die Künstlerin als auch für Auftraggeber und Rezipienten.“ (nach K. Woisnitza)

Karla Woisnitza wurde 1952 in Rüdersdorf bei Berlin geboren. Sie studierte an der Hochschulefür Bildende Künste Dresden. 1994 erhielt sie den Käthe Kollwitz-Preis der Akademie der Künste Berlin. Seit 1980 lebt und arbeitet die Künstlerin in Berlin. Etliche ihrer vielseitigen Werkreihen beziehen sich auf Musikthemen.

Zur musikalischen Vorlage:
Zu den Werken Carl Philipp Emanuel Bachs, in denen dieser, wie er selbst bekannte, weitgehend auf Konventionen und Rücksichtnahme auf den Publikumsgeschmack verzichtet hatte, gehören die sechs Streichersinfonien Wq 182 aus dem Jahre 1773. Sie waren im Auftrag Baron Gottfried van Swietens, seit 1770 Gesandter des österreichischen Kaiserhauses in Berlin, mit dem ausdrücklichen Wunsch komponiert worden, sich „ganz gehen“ zu lassen, „ohne auf die Schwierigkeiten Rücksicht zu nehmen, die daraus für die Ausübung notwendig entstehen mussten“. In diesen in Hamburg entstandenen sechs Sinfonien für Streicher und Basso continuo erreichte der Verdichtungsprozess in der künstlerischen Entwicklung des zweiten Bach-Sohnes eine neue Stufe. Johann Friedrich Reichardt, Musikgelehrter und Kapellmeister Friedrichs II. von Preußen, war fasziniert vom „originellen, kühnen Gang der Ideen“ in den Sinfonien und lobte die „grosse Mannigfaltigkeit und Neuheit in den Formen und Ausweichungen“.



Die ausgewählten 4 Zeichnungen sind eine Leihgabe der Artothek des Kultureigenbetriebes Frankfurt (Oder). Die Neufassung und Dokumentation der Zeichnungen zu den Sechs Streichersinfonien wurde durch die Musikgesellschaft Carl Philipp Emanuel Bach e.V. 2011 veranlasst und gefördert.


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