10.01.2011
Presseservice
Der große Marsch
von Wolfram Lotz
Preisträgerstück des 16. Kleist-Förderpreises für junge Dramatiker 2011
Uraufführung am 20. Mai 2011 während der Ruhrfestspiele Recklinghausen
(Weitere Termine: 21./22. Mai Ruhrfestspiele Recklinghausen, 26. Mai in Saarbrücken)
Eine Produktion des Saarländischen Staatstheaters Saarbrücken
Inszenierung: Christoph Diem
Bühnenbild und Kostüme: Florian Barth
Musik: Alexandra Holtsch
Über das Stück
Was für ein Theater! Gleich eine ganze Theaterrevue! Oder doch eher eine Show über Theater? Auf jeden Fall mischen sich in Wolfgang Lotz’ „Der große Marsch“ illustre Gäste und brisante Themen in einer bissig-bunten Abrechnung mit dem deutschen Gegenwartstheater. Josef Ackermann, Hamlet, Arbeitgeberpräsident Hundt, Prometheus, die RAF und viele Weitere, sogar der Autor selbst mitsamt seiner Mutter, stellen sich in einer eigenwilligen wie wortgewaltigen Collage der Herausforderung, das Theater neu zu erfinden.
„Der große Marsch“ ist eine Reise durch alle Klischees der Kapitalismuskritik, die Station macht am jahrzehntelang zementierten Status Quo der Theater in Deutschland. Was daraus folgt? Ein unbefangener Blick auf neue, radikale, fantasievolle Horizonte und der unbedingte Ansatz, damit neues Terrain zu erobern. Gleichzeitig schwingt durch den Text der Geist des verbalen Unfugs, wie er kreativer und schöner nicht sein kann. Eine Herausforderung für jeden Regisseur und jedes Schauspielerteam!
Wolfram Lotz
Der gebürtige Hamburger (Jahrgang 1981) wuchs im Schwarzwald auf und studierte Literatur-, Kunst- und Medienwissenschaft in Konstanz. Seit 2007 studiert er am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Er war Mitbegründer und -herausgeber der Literaturzeitschrift Minima und ist seit 2010 Redakteur von EDIT. Lotz verfasste Drehbücher, Essays, Erzählungen, Gedichte, Blog-Beiträge und das Hörspiel „In Ewigkeit Ameisen“. 2005 erhielt er den Literaturpreis der Stadt Steyr und 2009 das Stadtschreiber-Stipendium Rottweil. Mit „Der große Marsch“ wurde er zum Stückemarkt des Berliner Theatertreffens 2010 eingeladen. Wolfram Lotz erhielt hierfür einen Werkauftrag. Am Deutschen Nationaltheater Weimar feiert sein Stück „Einige Nachrichten an das All“ am 24. Februar 2011 Uraufführung.
Aufführungsrechte beim Fischer Verlag, Frankfurt am Main.
Presseservice
Der große Marsch
von Wolfram Lotz
Preisträgerstück des 16. Kleist-Förderpreises für junge Dramatiker 2011
Uraufführung am 20. Mai 2011 während der Ruhrfestspiele Recklinghausen
(Weitere Termine: 21./22. Mai Ruhrfestspiele Recklinghausen, 26. Mai in Saarbrücken)
Eine Produktion des Saarländischen Staatstheaters Saarbrücken
Inszenierung: Christoph Diem
Bühnenbild und Kostüme: Florian Barth
Musik: Alexandra Holtsch
Über das Stück
Was für ein Theater! Gleich eine ganze Theaterrevue! Oder doch eher eine Show über Theater? Auf jeden Fall mischen sich in Wolfgang Lotz’ „Der große Marsch“ illustre Gäste und brisante Themen in einer bissig-bunten Abrechnung mit dem deutschen Gegenwartstheater. Josef Ackermann, Hamlet, Arbeitgeberpräsident Hundt, Prometheus, die RAF und viele Weitere, sogar der Autor selbst mitsamt seiner Mutter, stellen sich in einer eigenwilligen wie wortgewaltigen Collage der Herausforderung, das Theater neu zu erfinden.
„Der große Marsch“ ist eine Reise durch alle Klischees der Kapitalismuskritik, die Station macht am jahrzehntelang zementierten Status Quo der Theater in Deutschland. Was daraus folgt? Ein unbefangener Blick auf neue, radikale, fantasievolle Horizonte und der unbedingte Ansatz, damit neues Terrain zu erobern. Gleichzeitig schwingt durch den Text der Geist des verbalen Unfugs, wie er kreativer und schöner nicht sein kann. Eine Herausforderung für jeden Regisseur und jedes Schauspielerteam!
Wolfram Lotz
Der gebürtige Hamburger (Jahrgang 1981) wuchs im Schwarzwald auf und studierte Literatur-, Kunst- und Medienwissenschaft in Konstanz. Seit 2007 studiert er am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Er war Mitbegründer und -herausgeber der Literaturzeitschrift Minima und ist seit 2010 Redakteur von EDIT. Lotz verfasste Drehbücher, Essays, Erzählungen, Gedichte, Blog-Beiträge und das Hörspiel „In Ewigkeit Ameisen“. 2005 erhielt er den Literaturpreis der Stadt Steyr und 2009 das Stadtschreiber-Stipendium Rottweil. Mit „Der große Marsch“ wurde er zum Stückemarkt des Berliner Theatertreffens 2010 eingeladen. Wolfram Lotz erhielt hierfür einen Werkauftrag. Am Deutschen Nationaltheater Weimar feiert sein Stück „Einige Nachrichten an das All“ am 24. Februar 2011 Uraufführung.
Aufführungsrechte beim Fischer Verlag, Frankfurt am Main.
Das Regieteam
Christoph Diem (Inszenierung)
Christoph Diem, Jahrgang 1970, studierte nach einem Anglistik-Studium in Freiburg Regie bei Jürgen Flimm und Anselm Weber in Hamburg. Nach seinem Abschluss arbeitete er zunächst freiberuflich in Hamburg und Freiburg, dann von 2001-2003 als Regieassistent am Theater Konstanz, wo er zahlreiche eigene Inszenierungen folgen ließ.
Diem inszenierte u.a. in St. Gallen, am Theaterhaus Jena und am Staatsschauspiel Stuttgart. 2006 gründete Christoph Diem die„sparte4“, ein offenes Format ohne feste Genregrenzen, am Saarländischen Staatstheater in Saarbrücken.
Florian Barth (Bühne, Kostüme und Video
Der Nürnberger Florian Barth studierte von 1995-2001 Bühnenbild an der Akademie der bildenden Künste in Wien bei Erich Wonder. Er arbeitete als Bühnenbildassistent am Thalia Theater in Hamburg, am Theater Neumarkt Zürich und bei den Bayreuther Richard-Wagner-Festspielen. Seit 1998 ist er als freischaffender Bühnen- und Kostümbildner für Oper und Schauspiel tätig.
Alexandra Holtsch (Musik)
Die gebürtige Wiesbadenerin Alexandra Holtsch studierte dort Gitarre, Klavier und Gesang. Seit 1986 lebt und wirkt die Musikerin in Berlin. Unter dem Namen „DJ Spin-O“ wurde sie 1994 Resident-DJ im Drum n Bass Club WTF Berlin. Alexandra Holtsch arbeitet mit verschiedenen Theatern und Opern zusammen.
Jury Kleist-Förderpreis 2011
Laudator
Thomas Brussig, Autor
Stadt Frankfurt (Oder) - Kleist Forum Frankfurt
Florian Vogel, Künstlerischer Leiter Deutsches Schauspielhaus Hamburg
Markus Derling, Stadtbeigeordneter für Stadtentwicklung, Bauen, Umweltschutz und Kultur
Petra Paschinger, Künstlerische Leiterin Messe und Veranstaltungs GmbH
Petra Thöring, freie Dramaturgin
Ruhrfestspiele Recklinghausen
Franz Peschke, Künstlerischer Berater Ruhrfestspiele
Dramaturgische Gesellschaft
Peter Spuhler, Vorsitzender der DG und Intendant Theater Heidelberg
Christian Holtzhauer, Vorstandsmitglied u. Dramaturg Staatsschauspiel Stuttgart
Uraufführungstheater
Ursula Thinnes – Chefdramaturgin Staatstheater Saarbrücken
Ideengeber
Manfred Weber – Geschäftsführer Düsseldorfer Schauspielhaus
Christoph Diem (Inszenierung)
Christoph Diem, Jahrgang 1970, studierte nach einem Anglistik-Studium in Freiburg Regie bei Jürgen Flimm und Anselm Weber in Hamburg. Nach seinem Abschluss arbeitete er zunächst freiberuflich in Hamburg und Freiburg, dann von 2001-2003 als Regieassistent am Theater Konstanz, wo er zahlreiche eigene Inszenierungen folgen ließ.
Diem inszenierte u.a. in St. Gallen, am Theaterhaus Jena und am Staatsschauspiel Stuttgart. 2006 gründete Christoph Diem die„sparte4“, ein offenes Format ohne feste Genregrenzen, am Saarländischen Staatstheater in Saarbrücken.
Florian Barth (Bühne, Kostüme und Video
Der Nürnberger Florian Barth studierte von 1995-2001 Bühnenbild an der Akademie der bildenden Künste in Wien bei Erich Wonder. Er arbeitete als Bühnenbildassistent am Thalia Theater in Hamburg, am Theater Neumarkt Zürich und bei den Bayreuther Richard-Wagner-Festspielen. Seit 1998 ist er als freischaffender Bühnen- und Kostümbildner für Oper und Schauspiel tätig.
Alexandra Holtsch (Musik)
Die gebürtige Wiesbadenerin Alexandra Holtsch studierte dort Gitarre, Klavier und Gesang. Seit 1986 lebt und wirkt die Musikerin in Berlin. Unter dem Namen „DJ Spin-O“ wurde sie 1994 Resident-DJ im Drum n Bass Club WTF Berlin. Alexandra Holtsch arbeitet mit verschiedenen Theatern und Opern zusammen.
Jury Kleist-Förderpreis 2011
Laudator
Thomas Brussig, Autor
Stadt Frankfurt (Oder) - Kleist Forum Frankfurt
Florian Vogel, Künstlerischer Leiter Deutsches Schauspielhaus Hamburg
Markus Derling, Stadtbeigeordneter für Stadtentwicklung, Bauen, Umweltschutz und Kultur
Petra Paschinger, Künstlerische Leiterin Messe und Veranstaltungs GmbH
Petra Thöring, freie Dramaturgin
Ruhrfestspiele Recklinghausen
Franz Peschke, Künstlerischer Berater Ruhrfestspiele
Dramaturgische Gesellschaft
Peter Spuhler, Vorsitzender der DG und Intendant Theater Heidelberg
Christian Holtzhauer, Vorstandsmitglied u. Dramaturg Staatsschauspiel Stuttgart
Uraufführungstheater
Ursula Thinnes – Chefdramaturgin Staatstheater Saarbrücken
Ideengeber
Manfred Weber – Geschäftsführer Düsseldorfer Schauspielhaus
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