27.09.2011
Kleist-Festtage 2011 - Programmänderungen
SUSIE ASADO (Das Konzert von Scheining entfällt)
DI / 18.10. / 22:00 / Kleist Forum / Foyer
SUSIE ASADO ist der musikalische Spielplatz der Songwriterin Josepha Conrad und ihren Freunden. In Wortkettenliedern erzählt sie Geschichten von der Grenzpolizei, von Tintenlumpen, von Flugzeugen, einer kleinen Plastikfigur und Wolkenkratzern. Josepha Conrad singt auf Deutsch und auf Englisch und manchmal lässt sie beide Sprachen ineinanderrasen wie einen schnell zusammengezogenen Reißverschluss. Im Jahr 2008 erschien ihr Debütalbum "Hello Antenna" (lolila) und seitdem reist sie mal solo und mal mit Band durch Deutschland, die Schweiz, Österreich, die USA und durch Kanada. Zur Zeit arbeitet Susie Asado an einem neuen Album mit dem Geiger Marko Hefele, dem Gitarristen Tomi Simatupang und dem amerikanischen Komponisten und Percussionisten Jason Levis. Befreundete Bands mit denen Susie Asado auch immer wieder Abende teilt sind Jeffrey Lewis, The Burning Hell, Veda Hille, Kat Frankie, Great Lake Swimmers, und Toby Goodshank (Moldy Peaches).
Offizielle Website: www.susieasado.com
Kleist Forum / Eintritt frei
(Achtung: Terminänderung vom 19.10. auf den 20.10. und Titeländerung)
DO / 20.10. / 19:30 / Kleist Forum / Großer Saal
Uraufführung: Herrmann‘s Battle
Kleist von Rimini Protokoll (Haug/Wetzel)
Was ist ein Angriff im Netz? Wie lockt man ein Computersystem in einen Hinterhalt? Wie werden aus Spielern Krieger und welcher ideologischen Instrumente bedienen sie sich?
In Heinrich von Kleists "Die Herrmannsschlacht" werden Guerilla-Taktik und Propaganda ins Heldendrama verabsolutiert. Der Freiheitskampf wird als Ziel formuliert, dem alles andere und alle Anderen untergeordnet werden sollen. „Herrmann’s Battle“ bittet Menschen auf die Bühne, die dieser wiederkehrenden Beschwörungsformel ihre eigenen Erfahrungen entgegenhalten: Eine junge Frau auf dem Flug in die Heimatstadt ihrer Familie, Kairo, ins Zentrum des Aufstands. Vom Handy aus stellt sie letzte Neuigkeiten auf ihre facebook-Seite, bevor sie in der Zone der weltweit ersten nationalen Total-Abschaltung des Internets landet. Aus der Euphorie der Anreise wird große Skepsis, aus der facebook-Gemeinde ein zerstrittenes Lückennetz - und die "Freiheit"? Eine ältere Frau, in Berliner Nächten verfolgt von den Erinnerungen an die höllischen Erfahrungen in Srebrenica - an drei Jahre der Gefangenschaft im Heckenschützen-Ring eines überraschend aus der Mitte der Nachbarschaft ausgebrochenen Faschismus. Ein junger Hacker, der erst den USA, dann Israel den Rücken kehrt und die Extreme der Möglichkeiten auslotet, die das Internet an anonymem Geldverkehr, verschlüsselten Märkten und der totalen Tarnung bis hin zur "Freiheit" bietet. Ein Hacker-Veteran, der das Internet als Ort des unauslöschbaren Gedächtnisses nutzt und auf Zeitreise durch die jungen, ungeschützten Datennetze von Hochsicherheits-Institutionen geht. Helgard Haug und Daniel Wetzel unternehmen nach „Wallenstein“, „Karl Marx: Das Kapital, Erster Band“ und „Breaking News“ ein weiteres Theater-Abenteuer, bei dem sie die Biografie der Experten in Kollisionskurs bringen mit einem Text, dessen Radikalität die Belange des Individuums überrennt.
Teutoburg siehst du in Schutt und Asche. – Herrmann: Mag sein! Wir bauen uns ein schön‘res auf!
Von: Helgard Haug / Daniel Wetzel
Mit:
Barbara Bishay – facebook-(counter)-Revolutionärin
Remzija Suljić - mutige Frau aus Srebrenica
Nathan Fain – hardware reverse engineer
Peter Glaser– ccc Veteran
Käpt‘n Rummelsnuff – Eisenkumpel, Strommusik
Karl-Christoph von Stünzner-Karbe – Heimkehrer, Oberst a.D.
Recherche und Dramaturgie: Sebastian Brünger
Bühne: Folke Köbberling und Martin Kaltwasser
Bühne-Mitarbeit, Licht, Video: Marc Jungreithmeier
Recherche und Regieassistenz: Juliane Hahn
Musik: Christian Schöfer
Mitarbeit: Mathilde Benignus und Jonas Heldt
Produktionsleitung: Katja Sonnemann
Eine Produktion von Rimini Apparat in Koproduktion mit dem Hebbel am Ufer, Berlin, dem Staatsschauspiel Dresden und der Comédie de Reims / Festival Reims Scènes d‘Europe. In Zusammenarbeit mit der Messe und Veranstaltungs GmbH Frankfurt (Oder).
Gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes im Kleist-Jahr 2011 und den Regierenden Bürgermeister von Berlin - Senatskanzlei Kulturelle Angelegenheiten.
Aufführungsrechte: schaefersphilippen Theater und Medien GbR
Kleist Forum / 20,- € / 18,- €
Die Diskussion „Vertrauens-Frage“ am 20.10., 20 Uhr entfällt
Die anschließende Premierenparty verschiebt sich entsprechend vom 19.10. auf den 20.10., 22 Uhr
Das Vorprogramm zum Käthchen-Projekt beginnt bereits 18:45 Uhr
Uraufführung: SO / 23.10. / 20:00 / St. Marienkirche
Käthchen-Projekt 3. Bild
Die Hochzeit
Kleist-Festtage 2011 - Programmänderungen
SUSIE ASADO (Das Konzert von Scheining entfällt)
DI / 18.10. / 22:00 / Kleist Forum / Foyer
SUSIE ASADO ist der musikalische Spielplatz der Songwriterin Josepha Conrad und ihren Freunden. In Wortkettenliedern erzählt sie Geschichten von der Grenzpolizei, von Tintenlumpen, von Flugzeugen, einer kleinen Plastikfigur und Wolkenkratzern. Josepha Conrad singt auf Deutsch und auf Englisch und manchmal lässt sie beide Sprachen ineinanderrasen wie einen schnell zusammengezogenen Reißverschluss. Im Jahr 2008 erschien ihr Debütalbum "Hello Antenna" (lolila) und seitdem reist sie mal solo und mal mit Band durch Deutschland, die Schweiz, Österreich, die USA und durch Kanada. Zur Zeit arbeitet Susie Asado an einem neuen Album mit dem Geiger Marko Hefele, dem Gitarristen Tomi Simatupang und dem amerikanischen Komponisten und Percussionisten Jason Levis. Befreundete Bands mit denen Susie Asado auch immer wieder Abende teilt sind Jeffrey Lewis, The Burning Hell, Veda Hille, Kat Frankie, Great Lake Swimmers, und Toby Goodshank (Moldy Peaches).
Offizielle Website: www.susieasado.com
Kleist Forum / Eintritt frei
(Achtung: Terminänderung vom 19.10. auf den 20.10. und Titeländerung)
DO / 20.10. / 19:30 / Kleist Forum / Großer Saal
Uraufführung: Herrmann‘s Battle
Kleist von Rimini Protokoll (Haug/Wetzel)
Was ist ein Angriff im Netz? Wie lockt man ein Computersystem in einen Hinterhalt? Wie werden aus Spielern Krieger und welcher ideologischen Instrumente bedienen sie sich?
In Heinrich von Kleists "Die Herrmannsschlacht" werden Guerilla-Taktik und Propaganda ins Heldendrama verabsolutiert. Der Freiheitskampf wird als Ziel formuliert, dem alles andere und alle Anderen untergeordnet werden sollen. „Herrmann’s Battle“ bittet Menschen auf die Bühne, die dieser wiederkehrenden Beschwörungsformel ihre eigenen Erfahrungen entgegenhalten: Eine junge Frau auf dem Flug in die Heimatstadt ihrer Familie, Kairo, ins Zentrum des Aufstands. Vom Handy aus stellt sie letzte Neuigkeiten auf ihre facebook-Seite, bevor sie in der Zone der weltweit ersten nationalen Total-Abschaltung des Internets landet. Aus der Euphorie der Anreise wird große Skepsis, aus der facebook-Gemeinde ein zerstrittenes Lückennetz - und die "Freiheit"? Eine ältere Frau, in Berliner Nächten verfolgt von den Erinnerungen an die höllischen Erfahrungen in Srebrenica - an drei Jahre der Gefangenschaft im Heckenschützen-Ring eines überraschend aus der Mitte der Nachbarschaft ausgebrochenen Faschismus. Ein junger Hacker, der erst den USA, dann Israel den Rücken kehrt und die Extreme der Möglichkeiten auslotet, die das Internet an anonymem Geldverkehr, verschlüsselten Märkten und der totalen Tarnung bis hin zur "Freiheit" bietet. Ein Hacker-Veteran, der das Internet als Ort des unauslöschbaren Gedächtnisses nutzt und auf Zeitreise durch die jungen, ungeschützten Datennetze von Hochsicherheits-Institutionen geht. Helgard Haug und Daniel Wetzel unternehmen nach „Wallenstein“, „Karl Marx: Das Kapital, Erster Band“ und „Breaking News“ ein weiteres Theater-Abenteuer, bei dem sie die Biografie der Experten in Kollisionskurs bringen mit einem Text, dessen Radikalität die Belange des Individuums überrennt.
Teutoburg siehst du in Schutt und Asche. – Herrmann: Mag sein! Wir bauen uns ein schön‘res auf!
Von: Helgard Haug / Daniel Wetzel
Mit:
Barbara Bishay – facebook-(counter)-Revolutionärin
Remzija Suljić - mutige Frau aus Srebrenica
Nathan Fain – hardware reverse engineer
Peter Glaser– ccc Veteran
Käpt‘n Rummelsnuff – Eisenkumpel, Strommusik
Karl-Christoph von Stünzner-Karbe – Heimkehrer, Oberst a.D.
Recherche und Dramaturgie: Sebastian Brünger
Bühne: Folke Köbberling und Martin Kaltwasser
Bühne-Mitarbeit, Licht, Video: Marc Jungreithmeier
Recherche und Regieassistenz: Juliane Hahn
Musik: Christian Schöfer
Mitarbeit: Mathilde Benignus und Jonas Heldt
Produktionsleitung: Katja Sonnemann
Eine Produktion von Rimini Apparat in Koproduktion mit dem Hebbel am Ufer, Berlin, dem Staatsschauspiel Dresden und der Comédie de Reims / Festival Reims Scènes d‘Europe. In Zusammenarbeit mit der Messe und Veranstaltungs GmbH Frankfurt (Oder).
Gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes im Kleist-Jahr 2011 und den Regierenden Bürgermeister von Berlin - Senatskanzlei Kulturelle Angelegenheiten.
Aufführungsrechte: schaefersphilippen Theater und Medien GbR
Kleist Forum / 20,- € / 18,- €
Die Diskussion „Vertrauens-Frage“ am 20.10., 20 Uhr entfällt
Die anschließende Premierenparty verschiebt sich entsprechend vom 19.10. auf den 20.10., 22 Uhr
Das Vorprogramm zum Käthchen-Projekt beginnt bereits 18:45 Uhr
Uraufführung: SO / 23.10. / 20:00 / St. Marienkirche
Käthchen-Projekt 3. Bild
Die Hochzeit
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